Historie der Fernwärme

vor etwa
2000lJahren

Die Stadtwerke Glückstadt können ihren Kunden im Tegelgrund ein Energieversorgungssystem anbieten, das von römischen Ingenieuren im Grundsatz schon vor etwa 2000 Jahren ersonnen wurde. Mit der sogenannten Hypocausten-Heizung  beheizten sie Wohnräume mit warmer Luft, die durch Tonröhren transportiert und verteilt wurde. Auch wenn die Idee für dieses Heizungssystem alt ist, ist sie immer noch aktuell, denn die Grundidee hat sich nicht verändert: Fernwärme wird heute mit bis zu 130 Grad heißem Wasser über geschlossene Leitungssysteme zum Kunden transportiert. Allerdings geriet die Idee der Fernwärmeheizung lange in Vergessenheit.

Aufbau Hypocausenheizung

1769

Im Schloss Sanssouci in Potsdam wurde eine Warmluftheizung errichtet.

1876

Die weltweit erste Städteheizung wird in New York erbaut.

1878

In Schweden beginnt man mit diesem Heizsystem Krankenhäuser zu versorgen.

1900

Das erste Fernheizwerk Europas wird in Dresden errichtet.

1925

Weltweit ist ab 1925 ein starker Ausbau der Fernwärme festzustellen. Ein besonders hoher Anteil an der Gesamtenergieerzeugung ist in den skandinavischen Ländern zu beobachten.

1996

Mit der begonnenen Erschließung des Neubaugebietes Glückstadt-Tegelgrund standen Stadt und Stadtwerke vor der Frage, welche Primärenergie den Grundstückskäufern für die Heizung und Warmwasserbereitung angeboten werden sollte. Der stadtplanerische Grundgedanke ging dabei davon aus, dass eine ökologisch orientierte Stadtplanung mit der Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes einhergehen sollte. Wesentlicher Bestandteil des ökologischen Planungskonzeptes ist auch, dass die Stadtwerke für den gesamten Stadtteil die Versorgung mit der umweltfreundlichen und sicheren Fernwärme ermöglichen.

2000

In Deutschland wird der Ausbau der Fernwärme mit dem Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung forciert.