Hervorragendes Trinkwasser

Gut gegen den Durst - unser Trinkwasser können Sie bedenkenlos trinken

Unser Trinkwasser weist durchgehend eine hervorragende Qualität auf. Warum? Weil es vom Geestrand herunterläuft, durch Marsch und Moor fließt, bis es im Wasserwerk Krempermoor, das in einem etwa 200 Hektar großem Wasserschutzgebiet liegt, an die Oberfläche gefördert wird.

Die Beschaffenheit Ihres Trinkwassers wird durch die Gesundheitsbehörde überwacht und regelmäßig geprüft. Unsere Wasseranalysen gehen weit über das hinaus, was in der Trinkwasserverordnung gesetzlich gefordert ist. In dem von der Stadtwerke Glückstadt GmbH gelieferten Trinkwasser sind die Blei- und Kupferkonzentrationen deutlich unterhalb der gesetzlich festgesetzten Grenzwerte von 0,025 Milligramm Blei pro Liter (seit 01.12.2013 0,01 Milligramm pro Liter) bzw. 2 Milligramm Kupfer pro Liter.

Weitere Informationen zur Trinkwasserqualität in Glückstadt erhalten Sie bei:

Martin Pede
Telefon 04821 936-290
martin.pede@stadtwerke-steinburg.de

Wasseranalyse erwünscht?

Wir bieten Ihnen eine Blei- oder Kupfer-Analyse in einem von uns beauftragen Labor für 20,19 € (brutto) an, damit Sie alle Wasserwerte selbst nachvollziehen können. Für Haushalte, in denen werdende Mütter oder Säuglinge bis 1 Jahr wohnen, bieten wir die Blei-Analyse bei Vorlage des Mutterpasses oder der Geburtsurkunde des Kindes kostenfrei an. Die Kupfer-Analyse ist kostenpflichtig. 

Sprechen Sie uns an:

Brigitte Giese
Telefon 04124 936-0
brigitte.giese@stadtwerke-steinburg.de

Wir garantieren für die Qualität des Trinkwassers

Durch jahreszeitliche Schwankungen, durch Umstellungen in der Aufbereitung, durch die Versorgung aus einem anderen Wasserwerk oder durch Reaktion in den Transportleitungen kann sich die Beschaffenheit des gelieferten Trinkwassers innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte auch einmal ändern. Eine Haftung aufgrund der Analyseangaben müssen wir daher ausschließen. Unsere Erfahrung aber zeigt, dass die Grenzwerte immer eingehalten werden und die gemessenen Konzentrationen meist sogar deutlich niedriger als maximal zulässig sind.

Wir als Wasserversorger garantieren bis zu Ihrem Wasseranschluss für die Qualität des gelieferten Trinkwassers. Hausinstallation und Beschaffenheit des Wassers hinter dem Wasserzähler fallen in die Zuständigkeit des Hauseigentümers. Wir empfehlen, für die Werkstoffauswahl der Hausinstallation den Rat eines erfahrenen Fachinstallateurs einzuholen.

Informationen zur Wasserhärte und die Auswirkungen auf Wäschwaschen und Geschirrspülen

Nach dem Waschmittelgesetz entspricht unser Wasser dem Härtebereich mittel (Gesamthärte: 8,4 - 14 °dH).

Calcit-Sättigung in unserem Wasserversorgungsgebiet

Calcit-Sättigung in unserem Wasserversorgungsgebiet

Durch modernste Aufbereitungstechnik kann der Kohlensäureanteil im Trinkwasser derart eingestellt werden, dass sich beim sogenannten Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht ein Idealzustand ergibt. Dadurch werden weder die in der Trinkwasserversorgung verwendeten Rohrwerkstoffe angegriffen, noch Kalk abgeschieden. Das heißt für Sie: Eine Wasserbehandlung (Enthärtung mit Ionentauscher, Dosierung von Phosphaten oder Silikaten o.ä.) ist im Haushaltsbereich nicht nötig. Bis zu einer Temperatur von 60 °C tritt keine nennenswerte Kalkausscheidung auf.

Wichtig für die Wäsche

Wichtig für die Wäsche

Grundwasser nimmt auf seinem mehr oder weniger langen Weg durch die Erde einen Teil der löslichen Bestandteile auf. Dazu gehören die sogenannten Härtebildner. Sind wenige davon vorhanden, scheint das Wasser „weich“ zu sein. Härtebildner verbinden sich mit den Fettsäuren von Seifen zu unlöslichen Salzen. Sie setzen die Waschwirkung von Seifen herab. Härtebildner sind als feste Ablagerungen beim Verdunsten oder insbesondere Erhitzen von Wasser unter dem Begriff Kesselstein allgemein bekannt.

Härtebildner Calcium und Magnesium

Härtebildner Calcium und Magnesium

Die wichtigsten Härtebildner sind Erdalkalimetalle wie Calcium und Magnesium. Deren Salze sind im Allgemeinen schwer wasserlöslich, allerdings löst sich das häufig vorkommende Calciumcarbonat bei Anwesenheit von Kohlensäure verhältnismäßig leicht auf. Wird zum Beispiel durch Erhitzen des Wassers Kohlendioxid ausgetrieben, fällt Calcium als hartes Calciumcarbonat wieder aus. Damit Lösung und Ausfällung von Calcium und Magnesium auf dem Transportweg des Trinkwassers nicht auftreten, wird in den Wasserwerken das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht eingestellt. Seine Einhaltung sorgt zugleich dafür, dass metallische Werkstoffe chemisch nicht angegriffen werden.

Sehr hohe Kalkgehalte des Wassers führen zu stärkeren Ablagerungen in Rohrleitungen und Geräten, in denen warmes Wasser erzeugt wird. Kesselstein behindert den Wärmetransport und fördert den Verschleiß.

Gewässer schützen, Waschmittel sparen

Gewässer schützen, Waschmittel sparen

Eine große Rolle spielt die Wasserhärte beim Wäschewaschen und Geschirrspülen. Je weicher das Wasser ist, desto weniger Waschmittel werden benötigt. Zum Schutz der Gewässer sollten die Waschmittelmengen so gering wie möglich gehalten werden. Umweltfreundliche Waschmittel gibt es nämlich nicht. Das Waschmittelgesetz schreibt zur einfacheren Information der Verbraucher eine Einteilung des Wassers in Härtebereiche vor. Sie reichen von weich bis hart. Im wissenschaftlichen Gerbrauch ist der Begriff Deutsche Härte nicht mehr üblich, vielmehr wird die Härte nach der Molekülmasse von Calciumoxid bestimmt. Darauf bezogen wird der Begriff Carbonathärte verwendet, während der Begriff Gesamthärte auch die Ionen von Magnesium, Strontium und Barium und ihre gelösten Verbindungen einbezieht.